Schlagwort: Ligurien

  • Korsika 2016 Tag 3: Zwischenstopp in Pisa

    Korsika 2016 Tag 3: Zwischenstopp in Pisa

    Der heutige Start hat sich etwas verzögert, denn es ist ein Gewitter aufgezogen und wir mussten im Zelt warten bis es weitergezogen war. Das war eigentlich aber gar nicht schlimm. Das Zelt war dicht, wir hatten es bequem und Wifi gab es außerdem auch und somit entspannten wir ein wenig. Kaffee kochten wir uns, da wir alles noch im Vorzelt hatten. Gegen 10 Uhr knallte dann die Sonne auf das Zelt und wir wussten, es kann nur endlich los gehen.
    Um 11 Uhr waren wir dann startklar und es ging über ligurische Straßen in die Toskana. Die Straßen durch Ligurien sind einfach wie gemacht für die GS. Leider hat es kurz vor der Toskana wieder angefangen zu regnen und wir fuhren ca. drei Stunden durch den Regen. Felix hielt mir immer vor, wie toll doch seine neue Touratech Hose ist. Wasserdicht, was meine schon immer war. 🙂 So konnten wir trotz Regen ganz ordentlich Kilometer machen.
    Die Toskana konnten wir ganz gut an den Granitfelsen erkennen und dann war auch Pisa nicht mehr weit. Da Pisa nicht weit von Livorno entfernt ist, wollten wir uns noch den schiefen Turm von Pisa anschauen. Vor drei Jahren war ich bereits dort und uns ist diesmal das viele Militär aufgefallen.

    Pisa Turm Leider war es auch schon sehr spät und wir mussten noch eine Übernachtungsmöglichkeit suchen. Diesmal wollten wir ein Hotel wählen. Wir waren zwar nicht nass vom Regen, aber die Fähre legte gegen 8.30 Uhr ab und wir wollten uns den Stress am Morgen nicht geben.

    Wir sahen uns noch den Hafen von Livorno an und dann fanden wir ein Hotel in naher Reichweite.Hafen Livorno 72€ hat die Nacht in einem Vierbettzimmer gekostet und dafür gab es nicht mal kaltes Wasser. Nur heißes Wasser ist auch nichts, außerdem ging auch die Spülung nicht. Aber egal, alles besser wie zelten.

    Abends sind wir noch zum Hafen. Felix wollte gerne in einer Pizzeria speisen, doch wir fanden meistens Restaurants, die nur Pasta angeboten hatten. Wir hatten dann eine Frau gefragt… In der Pizzeria, wo wir dann gelandet sind, würde ich nicht mehr freiwillig hingehen. Die Pizza war für das italienische Volk eine Beleidigung. Ölig und schmierig würde die Pizza gut beschreiben. Das können sogar deutsche Restaurants besser. Wenigstens gab es Mittags in Ligurien leckere Pasta. 🙂

    Am nächstens Tag geht es früh los, daher wird der Wecker um 5 Uhr klingeln.

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  • Korsika 2016 Tag 2: Mit Höhen und Tiefen

    Korsika 2016 Tag 2: Mit Höhen und Tiefen

    Nachdem das Wetter gestern so toll war, hatten wir Sorgen, dass es heute nicht so weiter geht. Doch wir täuschten uns und die Sonne war schon gegen 8 Uhr angenehm warm. Nach einer Dusche und warmen Kaffee ging es gegen 10 Uhr auf den Umbrailpass. Selbst ganz oben waren es noch 11 Grad und wir haben uns in den Schnee geworfen. 🙂

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    Vom Umbrailpass ging es nach Bormio über den Stelvio Pass. Kurz vor Bormio auf der Südrampe, hat Felix ein Geräusch am  Motorrad festgestellt. Beim genauen hinsehen, stellten wir fest, dass einer der vordereren Bremsbacken sich gelöst hat. Eine Schraube ist komplett verloren gegangen und die andere steckte noch drin. Zum Glück hatte ich den passenden Torx Bit dabei und wir konnten die Bremsbacke wieder festmachen. Als Ersatz für die fehlende Schraube hatte Felix zufällig eine passende Schraube, jedoch kein Torx. Das sollte aber zum nächsten BMW Händler halten. Heute hatten leider alle zu.

    Nachdem wir das Problemchen beseitgt hatten war als nächsten Zwischenziel im Navi Edolo eingetragen. Dafür ging es über den Passo della Foppa, der vermeintlich an jeder Aufahrt als gesperrt deklariert wurde. Jedoch nahmen wir das Risiko auf und führen nach oben. Wir hatten Glück und er war doch offen ;). Somit hatten wir uns einen großen Umweg erspart.image

    Im Anschluss ging es Richtung Lago di Iseo. Dort machten wir einen kleinen Mittagstop mit leckerem italienischem Eis mit Blick auf den See. Das Eis war eine reine Wohltat bei 29 Grad. image

    Der Entspurt für den heutigen Tag ging über die Autobahn, denn wir wollten heute noch Ligurien erreichen. Nachdem wir die Autobahn hinter uns gelassen haben, ging es in bergische schöne Landschaften. Ab da schauten wir uns nach einem Campingplatz um. Gefunden haben wir direkt einen auf der Route. Jedoch sind wir einstimmig der Meinung, der Campingplatz gestern hatte deutlich mehr „Charme“. Morgen gehts nach Livorno, wo übermorgen gegen 8 Uhr die Fähre absetzt.

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  • Ligurien Tag 4: Über den Splügenpass

    Ligurien Tag 4: Über den Splügenpass

    Sonntag 17.05.2015

    10€ hatten wir am Campingplatz liegen lassen und tranken noch einen Cappuccino, bevor wir uns weiter auf die Reise machten. Es ging durch das schönste Grün in der Lombardei. Die Kurven wollten gar nicht aufhören und es war nahezu kein Verkehr auf den Straßen. Es sind reichlich tolle Go Pro Videos entstanden, die Ihr bald auf meinem Youtube Channel finden werdet.
    Bei über 30° fuhren wir östlich am Lago di Como vorbei – der Blick auf den See war herrlich!

    Es ging weiter Richtung Schweiz. Wir wollten über den Splügenpass. Als langsam die ersten scharfen Kehren begannen, habe ich einige langsame Autos überholt. Oben an einer Ortschaft hatte mich dann ein netter italienischer Polizist rausgezogen. Erst dachte ich es sei eine reine Verkehrskontrolle, doch da hatte ich mich leider getäuscht. Ich hatte wohl im Überholverbot überholt, dafür erhielt ich eine Strafe in Höhe von 81€. Laut dem Beamten hätte ich Glück gehabt, denn das Vergehen würde in der Schweiz 500 Franken kosten. Nur spendete das mir auch keinen Trost. Ich empfand es  leicht als zusätzliche Touristeneinnahmen. 🙂

    Nach dem ungeplanten Stop, ging es weiter auf dem Splügenpass. Der Pass hatte wirklich viel Spaß gemacht und oben war ein schöner Stausee zu bestaunen. Ganz oben auf der Grenzüberfahrt in die Schweiz waren es frische 15°. Es gab keine Grenzkontrolle und wir fuhren entspannt die Nordrampe herab.

    Durch die Schweiz wollten wir erneut die Autobahn nutzen, um zügig nach Deutschland zu kommen. Leider war aber etwas viel Verkehr auf den Straßen und wir haben das erste Mal erleben müssen, dass Motorradfahrer im Stau nicht durchgelassen werden. Empfand ich bei den warmen Temperaturen keinen feinen Zug von den Schweizern. Egal, nach ein paar Stunden sind wird durch Bregenz gekommen und hielten im ersten deutschen Ort, Lindau, Ausschau nach einem Campingplatz. Der Campingplatz Park-Camping wurde angesteuert und wir blieben für 12€ pro Person. Wir trafen auf einen anderen GS Fahrer, der weit angereist war. Er kam aus Alaska und war alleine durch Europa unterwegs. Bei Dämmerung konnten wir tolle Bilder mit Blick auf den Bodensee machen. Die letzte Nacht  vor der Heimreise ging somit langsam zu Ende.

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  • Ligurien Tag 3: Zwischenstopp in Portofino

    Ligurien Tag 3: Zwischenstopp in Portofino

    Samstag 16.05.2015

    06:40

    Heute gab es ein frühes erwachen. Irgendwie war ich schon ziemlich fit und wollte mich direkt wieder auf die GS setzen. Felix musste erstmal überzeugt werden, er war noch etwas müde und geschafft vom Vortag.

    Langsam machte ich das Zelt auf und hoffte keinem italienischen Landwirt zu begegnen. Die Luft war rein, nur etwas Nebel lag in den Wiesen. Kurz vor Bobbio entstanden die ersten tollen Fotos. Es war einfach alles grün um die Berge herum. Es geht immer wieder über 1000m, wir fahren durch dichten Nebel.

    Je südlicher wir kommen, desto wärmer wurde es. Bis zur Küste fahren wir auf herrlichen kurvigen Straßen, es sind kaum andere Verkehrsteilnehmer unterwegs.  Auf dem passo della forcella an der Kreuzung zu Acero trafen wir auf sportliche Radler aus Österreich. Sie kamen von der Küste und berichteten über das tolle Wetter. Genau da wollten wir hin. 🙂

    Durch einen kleinen Schwenker über Breccanecca hatten wir einen klasse Blick auf die Küste. Es waren bereits über 30 Grad. Der Schneefall und die nasse Kälte in der Schweiz sind ganz vergessen.  Wir fuhren an der Küste entlang und planten den nächsten Stopp in Portofino ein. Dort bummelten wohlhabende Touristen durch die Gassen. Eine große Yacht legte am Hafen an.

     

    Nach rund zwei Stunden Pause mit einer ordentlichen italienischen Pizza, machten wir uns Richtung Genua auf. Um den Motorradkombi durch eine Badehose zu tauschen blieb leider keine Zeit und wir machten uns nach einer kleinen Fahrt durch Genua wieder Richtung Norden auf.
    Unterwegs sind wir auf das Oldtimerrennen Mille Miglia gestoßen. Diese Nacht verbrachten wir in der Natur von Ligurien auf dem Campingplatz Le Fontanelle in Rovegno. Nachdem wir zügig das Zelt aufgebaut hatten, gönnten wir uns eine erfrischende Dusche und danach ein Bier.

     

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  • Reiseplanung: Ab an die italienische Riviera

    Reiseplanung: Ab an die italienische Riviera

    Die erste Reise für 2015 steht nun fest. Es wird an die italienische Riviera gehen. Los geht es am 14.05.2015. Wir haben uns ca. 5 Tage Zeit genommen. Ich hoffe es wird auch etwas Zeit sein, um mal ins Wasser zu springen. Die Badehose ist auf jeden Fall fester Bestandteil meines Reisegepäcks. 🙂

    Der Reisebericht inkl. GPS Track wird folgen.

    Bildschirmfoto 2015-05-13 um 00.52.40

     

    Hier geht’s zur Route auf Monoplaner.de.  Wer Lust hat kann unsere geplante Route für seine persönlichen Bedürfnisse anpassen.

    Viel Spaß!

    Eddi