Schlagwort: Schweiz

  • Korsika 2016 Tag 2: Mit Höhen und Tiefen

    Korsika 2016 Tag 2: Mit Höhen und Tiefen

    Nachdem das Wetter gestern so toll war, hatten wir Sorgen, dass es heute nicht so weiter geht. Doch wir täuschten uns und die Sonne war schon gegen 8 Uhr angenehm warm. Nach einer Dusche und warmen Kaffee ging es gegen 10 Uhr auf den Umbrailpass. Selbst ganz oben waren es noch 11 Grad und wir haben uns in den Schnee geworfen. 🙂

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    Vom Umbrailpass ging es nach Bormio über den Stelvio Pass. Kurz vor Bormio auf der Südrampe, hat Felix ein Geräusch am  Motorrad festgestellt. Beim genauen hinsehen, stellten wir fest, dass einer der vordereren Bremsbacken sich gelöst hat. Eine Schraube ist komplett verloren gegangen und die andere steckte noch drin. Zum Glück hatte ich den passenden Torx Bit dabei und wir konnten die Bremsbacke wieder festmachen. Als Ersatz für die fehlende Schraube hatte Felix zufällig eine passende Schraube, jedoch kein Torx. Das sollte aber zum nächsten BMW Händler halten. Heute hatten leider alle zu.

    Nachdem wir das Problemchen beseitgt hatten war als nächsten Zwischenziel im Navi Edolo eingetragen. Dafür ging es über den Passo della Foppa, der vermeintlich an jeder Aufahrt als gesperrt deklariert wurde. Jedoch nahmen wir das Risiko auf und führen nach oben. Wir hatten Glück und er war doch offen ;). Somit hatten wir uns einen großen Umweg erspart.image

    Im Anschluss ging es Richtung Lago di Iseo. Dort machten wir einen kleinen Mittagstop mit leckerem italienischem Eis mit Blick auf den See. Das Eis war eine reine Wohltat bei 29 Grad. image

    Der Entspurt für den heutigen Tag ging über die Autobahn, denn wir wollten heute noch Ligurien erreichen. Nachdem wir die Autobahn hinter uns gelassen haben, ging es in bergische schöne Landschaften. Ab da schauten wir uns nach einem Campingplatz um. Gefunden haben wir direkt einen auf der Route. Jedoch sind wir einstimmig der Meinung, der Campingplatz gestern hatte deutlich mehr „Charme“. Morgen gehts nach Livorno, wo übermorgen gegen 8 Uhr die Fähre absetzt.

    GPS TRACK

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  • Frankreich Reise Tag 1: Bei Hitzewelle über die Autobahn

    Frankreich Reise Tag 1: Bei Hitzewelle über die Autobahn

    05.07.2015

    Nun war es soweit und das nächste Abenteuer konnte beginnen. Noch bis in die Nacht habe ich meine Sachen für diesen Tag zusammengepackt und meine Route auf das Navi gespielt. Um circa 08.00 Uhr ging es los, ich plante die Fahrt bis nach Frankreich hauptsächlich über die Autobahn. Da ich noch eine schweizerische Vignette aus der letzten Reise hatte, hatte sich das Thema schon mal erledigt gehabt. In der Früh zeigte der Bordcomputer 27 ° an, die Temperatur machte mir bis dahin noch nicht zu schaffen. Jedoch stieg die Temperatur im Laufe des Tage auf bis zu 38 ° an. Und auf der Autobahn war leider zu wenig Schatten.

    Am Vierländereck am Bodensee hatte ich mich erst mal ordentlich verfahren und machte daraufhin erst einmal eine Pause und traf dabei auf ein stuttgarter Pärchen, die auch mit einer BMW R1200 GS Adventure unterwegs waren. Sie hatten das Problem, das ihr Navi ausgefallen war. Das war wirklich ärgerlich, ein Backup ist also immer ratsam.

    Nachdem ich wieder auf Kurs war stieg die Temperatur stetig an, ich versuchte also regelmäßig Pausen zu machen und viel zu trinken. In der Schweiz, an einem Rasthof gab es einen Wasserhahn im Außenbereich, da hab ich mein Kombi mal ordentlich nass gemacht. Dieser war aber nach paar Minuten Fahrt wieder trocken. :-/
    16.00 Uhr, immer noch hohe Temperaturen und langsam musste ich einen Tankstopp einlegen. Als ich in der Schweiz tankte, wurde ich an der Kasse in französisch angesprochen. Ich war in der französischen Schweiz angekommen. Einige Kilometer weiter war ich auf einem Rastplatz, mit Aussicht auf einen großen See. Erst war ich mir nicht sicher, was für ein See das war. Aber es war der Genfer See.

    Genfer See
    Genfer See

    Als ich direkt am See vorbeigefahren war, waren viele schöne kleine Buchten und einige private Strände direkt am See. Alles sieht sehr schick und nobel aus. Als ich auf der französischen Seite angekommen waren, waren die Häuser nicht mehr so schön, aber dafür wurde es kurviger und man durfte auch mal 90km/h fahren.

    Es war nun 18.00 Uhr und auf dem Tageskilometerzähler stehen fast 600km an, es war genug für diesen Tag und ich suchte den nächsten Campingplatz auf. Ich folgte dafür einfach nur einer Beschilderung und siehe da, zwei Sterne Campingplatz, die Nacht für 12,23€ und mit Ausblick auf den See. Was will man mehr…

    Campingplatz mit Blick auf Genfer See
    Campingplatz mit Blick auf Genfer See
    GPS Track

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  • Ligurien Tag 4: Über den Splügenpass

    Ligurien Tag 4: Über den Splügenpass

    Sonntag 17.05.2015

    10€ hatten wir am Campingplatz liegen lassen und tranken noch einen Cappuccino, bevor wir uns weiter auf die Reise machten. Es ging durch das schönste Grün in der Lombardei. Die Kurven wollten gar nicht aufhören und es war nahezu kein Verkehr auf den Straßen. Es sind reichlich tolle Go Pro Videos entstanden, die Ihr bald auf meinem Youtube Channel finden werdet.
    Bei über 30° fuhren wir östlich am Lago di Como vorbei – der Blick auf den See war herrlich!

    Es ging weiter Richtung Schweiz. Wir wollten über den Splügenpass. Als langsam die ersten scharfen Kehren begannen, habe ich einige langsame Autos überholt. Oben an einer Ortschaft hatte mich dann ein netter italienischer Polizist rausgezogen. Erst dachte ich es sei eine reine Verkehrskontrolle, doch da hatte ich mich leider getäuscht. Ich hatte wohl im Überholverbot überholt, dafür erhielt ich eine Strafe in Höhe von 81€. Laut dem Beamten hätte ich Glück gehabt, denn das Vergehen würde in der Schweiz 500 Franken kosten. Nur spendete das mir auch keinen Trost. Ich empfand es  leicht als zusätzliche Touristeneinnahmen. 🙂

    Nach dem ungeplanten Stop, ging es weiter auf dem Splügenpass. Der Pass hatte wirklich viel Spaß gemacht und oben war ein schöner Stausee zu bestaunen. Ganz oben auf der Grenzüberfahrt in die Schweiz waren es frische 15°. Es gab keine Grenzkontrolle und wir fuhren entspannt die Nordrampe herab.

    Durch die Schweiz wollten wir erneut die Autobahn nutzen, um zügig nach Deutschland zu kommen. Leider war aber etwas viel Verkehr auf den Straßen und wir haben das erste Mal erleben müssen, dass Motorradfahrer im Stau nicht durchgelassen werden. Empfand ich bei den warmen Temperaturen keinen feinen Zug von den Schweizern. Egal, nach ein paar Stunden sind wird durch Bregenz gekommen und hielten im ersten deutschen Ort, Lindau, Ausschau nach einem Campingplatz. Der Campingplatz Park-Camping wurde angesteuert und wir blieben für 12€ pro Person. Wir trafen auf einen anderen GS Fahrer, der weit angereist war. Er kam aus Alaska und war alleine durch Europa unterwegs. Bei Dämmerung konnten wir tolle Bilder mit Blick auf den Bodensee machen. Die letzte Nacht  vor der Heimreise ging somit langsam zu Ende.

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  • Ligurien Tag 2: Schneefall auf dem Gotthardpass

    Ligurien Tag 2: Schneefall auf dem Gotthardpass

    Freitag 15.05.2015

    Über Nacht hat es ordentlich geregnet. Das erste Mal mit dem Zelt und siehe da? Wir sind trocken geblieben. Es ist 07:00 Uhr und wir warteten vergeblich auf besseres Wetter. Also los gings. Bei Regen hatten wir das Zelt abgebaut, aber da muss man durch!

    Jetzt kommt die nächste schlechte Nachricht. Felix hat seinen Regenoverall zu Hause vergessen. Wir haben das schweizerische Internet bemüht, um den nächsten Motorradshop ausfindig zu machen. In Schwyz war also der Nächste. 20 Minuten später waren wir im Shop. Stolze 80 Franken musste er liegen lassen, wenigsten hat er eine ordentliche Qualität erhalten und fährt nun mit stolzer orangener Farbe durch den Regen. 🙂

    Nun konnte es weiter gehen Richtung Süden, bei strömenden Regen. Wir waren Richtung Andermatt auf dem Pass unterwegs, bis uns voll der Schneefall traf. 0 Grad zeigt mein Bordcomputer an. An einer Tankstelle musste wir uns die Frage stellen, geht es für uns hier weiter oder nicht? Wir hätten maximal 20 km/h fahren können, das Visier war permanent zu und mit einer Hand fahren war viel zu riskant. Also haben wir uns Richtung Gotthardunnel aufgemacht und besorgten uns noch schnell eine Vignette für stolze 44€. Diese gilt zwar das ganze Jahr, aber wir werden vermutlich nicht noch einmal dieses Jahr mit dem Motorrad in die Schweiz reisen.

    Doch es war die richtige Entscheidung. Im Tunnel stieg die Temperatur auf herrliche 33 Grad an. Wir fühlten uns wie in einem Backofen, nur leider hat es am anderen Ende des Tunnels geregnet und es war bitterkalt.

    Um aus der Regenzone zu kommen sind wir weiter auf der italienischen Autobahn Richtung Milano gefahren. Endlich zogen langsam die Wolken auf und es kam ein wenig Sonne raus. Wir hielten nach Milano an einem McCafe und gönnten uns einen Cappuccino . Dieser schmeckt in Italien immer wieder super.

    Nun war es bereits 18:00 Uhr und wir suchten mit Hilfe des Garmin Navi einen Platz zum Übernachten. Campingplätze südlich von Milano sind Mangelware. Eine Stunde später fanden wir eine nette grüne Fläche und entschieden uns wild zu campen. Kostenpunkt 0€. Ausgepowert haben wir das Zelt aufgebaut und schliefen nach einem kurzen Snack sofort ein.  Was für ein Tag!

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  • Ligurien Tag 1: Am Bodensee vorbei

    Ligurien Tag 1: Am Bodensee vorbei

    Donnerstag 14.05.2015

    Die Sachen sind gepackt und es kann los gehen Richtung Süden. Heute ist das Tagesziel in die Schweiz zu kommen.  Bis zum Bodensee gab es prinzipiell keine konkrete Routenplanung. Ich habe nur Konstanz am Bodensee gesetzt und mich ganz auf das Routing von Garmin Basecamp verlassen. Dort wurde natürlich eingestellt, dass kurvenreiche Straßen bevorzugt werden. 🙂

    Und tatsächlich, wir haben somit einige schöne Routen nicht weit von zu Hause entdeckt! Wir mussten also keine hunderte Kilometer fahren, um Spaß zu haben. Es begann mit den ersten Kilometern. Mit dem Wetter stand es auch ganz gut, es hatte knapp über 20 Grad. Perfekt!

    In der Schweiz ging es am Zürichsee vorbei. Irgendwie macht das Fahren in der Schweiz müde. Maximal 80km/h sind drin. Auch wenn es landschaftlich wunderschön ist… Wir suchten uns also so langsam einen Campingplatz. Das Navi konfiguriert und los. Wir übernachteten in der Nähe von Schwyz in Arth, mit einem wunderschönen Blick auf die Berge. Preislich lagen wir bei 16,20€. (zwei Motorräder, ein Zelt) Es wurde 1:1 umgerechnet.

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